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Faszientraining

Termine

Was sind Faszien? Wie trainiere ich meine Faszien? Wie und wann hilft Faszientraining! Faszientraining als Prophylaxe gegen Rückenschmerzen!

„Faszienfitness“

vermittelt Ihnen neben theoretischen Grundlagen viele praktische Übungen des Faszientrainings aus den Bereichen:

Dehnungen „Meltic Stretch oder Soft Tissue Stretching“ z.B. Cat stretch
Katapulteffekt „Rebound Elasticity“ z.B. federnde Bewegungen
Ausrollen der oberflächlichen, faszialen Strukturen „Fascial Release“ z.B. Ausrollen auf Tennisbällen, Black Roll etc.
Körperwahrnehmung „Sensory Refinement“ z.B. wellenförmig,schwingende Bewegungen der Wirbelsäule

Lernen Sie im Workshop das „ Faszientraining “ theoretisch und praktisch kennen!

Termine    

Jeder Teilnehmer bekommt ein Skript mit vielen, ausführlichen Übungsanleitungen für zu Hause.
Bitte mitbringen: Bequeme Sportkleidung, dicke Socken/ Rutschsocken, ein großes Handtuch und Wasser

Faszien- ein „faszinierendes“ Element unseres Körpers durchziehen uns wie ein Netz – Faszien reagieren wie ein Schwamm, welchen man auspresst und der sich in der Entlastung wieder vollsaugt – Faszien erzeugen über Spannung bei Bewegung Kraft und leiten diese im Körper weiter – Faszien verkleben, verlieren Flexibilität und Bewegungsfähigkeit wenn sie nicht trainiert werden.
Jeder Muskel, jedes Gelenk und auch unsere inneren Organe sind umschlossen von bindegewebigen Hüllen, den Faszien. Faszien durchziehen unseren Körper wie ein dreidimensionales Netzwerk, sie stützen und verbinden verschiedene Teile unseres Körpers unter- bzw. miteinander. Sie strukturieren unseren Körper in Ebenen, umhüllen die Organe, grenzen sie gegen einander ab und verbinden sie gleichzeitig. Faszien sind mit Hilfe der Faszienfitness trainierbar.
Lange wußte man nicht um die Bedeutung der Faszien, man glaubte es handele sich nur um eine Art Hüllgewebe. Durch neue Untersuchungsmethoden kann man beweisen, dass im faszialen Gewebe viele Schmerzrezeptoren liegen, sowie Rezeptoren der „propriozeptiven Wahrnehmung“ oder Tiefensensibilität. Fasziengewebe ist trainierbar mit einem speziellen Fazientraining, dies ersetzt herkömmliche Trainingsmethoden nicht, sondern ergänzt sie sinnvoll. Faszien geben unseren Muskeln Halt und Tonus und verbinden sie mit dem übrigen Bewegungsapparat, so dass die Körperhaltung letztendlich Ausdruck unserer faszialen Spannungen ist.
Elastizität, Dehnbarkeit und Reissfestigkeit sind elementare Grundeigenschaften des Fasziengewebes.
Dies lässt sich gut am Beispiel der Blase erklären. Die Blase muss sich ständig ausdehnen und kontrahieren können. Die Fähigkeit des faszialen Gewebes sich auszudehnen, zusammenzuziehen und nicht zu reissen bleibt hier durch beständiges Training lebenslang erhalten.
Faszien sind maßgeblich für unsere Beweglichkeit und die Haltung, aber auch für das Schmerzempfinden sind sie von Bedeutung.
Durch Stress, Operationen, Bewegungsmangel oder Verletzungen können unsere Faszien verhärten und verkleben! Das Gewebe wird starr und unbeweglich.
Unelastische Faszien können z.B. Ursache von Rückenschmerzen sein, trainierte Faszien dagegen beeinflussen Kraftentwicklung und Kraftübertragung sowie die Feinabstimmung jeder Bewegung positiv.
Ein Lichtblick, Faszien lassen sich trainieren und in ihrer Funktionalität in jedem Alter entscheidend verbessern.
Faszientraining steigert das Wohlbefinden und schützt vor Verletzungen.